adhs..

..ließ sich bislang eigentlich nicht nachweisen. Für die Diagnose brauchte es allenfalls "Auffälligkeiten" seitens des (meist) Kindes, die Erzieher oder Lehrer als ADHS bewerteten, die Eltern darüber informierten und zu einer Abklärung rieten. Man ging mit der ADHS- Empfehlung zum Arzt. Der hatte nun schon ein relativ genaues Bild im Kopf und stellte seine Fragen anhand eines festgelegten Kataloges; denn so funktioniert die Diagnosefindung bei ADHS. Es gab keine körperliche Untersuchung, sondern Eltern wie Kinder wurden befragt und die Ergebnisse ausgewertet. Das Ergebnis waren steigende Fälle von ADHS - auch im Erwachsenenalter blieb man davon nicht verschont - und Ritalin- Verordnungen.

Mittlerweile ist aber vielen Wissenschaftlern der Gedanke gekommen, um genau den es in diesem Magazin geht: Kann es sein, dass es körperliche Ursachen für diese psychische Störung gibt?

Und tatsächlich stellte man einen verminderten Eisengehalt im Gehirn der Probanden fest.

 

bipolare störung..

.. wird gleichgesetzt mit "himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt". Das bedeutet es handelt sich um eine psychische Erkrankung die dazu führt, dass der Patient extremen Stimmungsschwankungen unterliegt. Laut DGBS (Deutsche Gesellschaft für bipolare Störungen e.V.) gibt es außerdem mildere sowie gemischte Formen, was eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Auch für dieses Krankheitsbild gibt es keinen Test für eine eindeutige Diagnose. So werden die Patienten selbst sowie ihre Angehörigen zu Verhalten, körperlichen Beschwerden und möglichen aktuellen auslösenden Faktoren (Beispiel Stress) befragt. Nicht zu vergessen ist die Familienanamnese, also die Frage ob es in der Familie bereits psychische Probleme gab oder gibt. Sind weitere Fälle bekannt, "erlaubt" dies erfahrungsgemäß die Bestätigung der psychischen Störung.

Natürlich finden auch körperliche Untersuchungen statt - dies allerdings eher, um organische Ursachen auszuschließen; hier verweist die DGBS auf Eisen, B12 und Schilddrüsenwerte. Interessanterweise geht eine bipolare Störung oft mit weiteren Krankheiten einher. Dies können (sehr) unterschiedliche psychiatrische aber auch körperliche Erkrankungen wie Blutzucker - oder Stoffwechselstörungen sein. Das bedeutet also: man nimmt ich nenne sie hier mal "Stoffwechselwerte" , um organische Ursachen auszuschließen während man weiß, dass Stoffwechselstörungen oft gleichzeitig zu bipolaren Störungen bestehen..

An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, wer entscheidet gegen oder für das ein oder andere?

parodontitis

Ja, auch unsere Zähne brauchen Vitamine. Damit meine ich nicht nur das allseits bekannte Vitamin D (eigentlich ein Hormon) für den Zahn selbst, sondern auch diejenigen Vitamine, die das "Drumherum" braucht. Denn was wäre ein Zahn ohne Wurzelwerk oder Bett?

Die Parodontitis ist eine chronische Entzündung, die unbehandelt zum Zahnverlust führen wird. Sehr interessant in diesem Zusammenhang finde ich, dass heute mehr Menschen daran erkranken als es noch zur Römerzeit der Fall war. Man munkelt, das läge am Rauchen und hofft, dass durch die mittlerweile steigende Zahl von Abstinenzlern auch die Parodontitis zurückgehen wird.

Es ist also nicht die Mundhygiene allein, die unsere Zähne gesund hält. In Fachkreisen ist übrigens auch bekannt, dass auffällig viele Diabetes-Patienten unter der Krankheit leiden. Na, klingelt da etwas? Ganz genau, Diabetes ist eine Stoffwechselstörung. Der übliche medizinische Rat lautet regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Behandlung durch den Zahnarzt, sowie bei Diabetikern die optimale medikamentöse Einstellung. Denn die Entzündung wid als Folge der Diabetes betrachtet. Vitamine werden allenfalls im Zusammenhang mit dem Zahn selbst genannt, sprich das gute alte Vitamin D und natürlich die Mineralstoffe. Sehr selten der Hinweis auf Vitamin C zur Immunstärkung, was allein schon das naheliegendste wäre. Oder gar B- Vitamine für den Zellaufbau und - erneuerung.

Wissen die Dentisten denn nicht, woraus Zähne Zahnfleisch und Co gebildet wurden und werden?

 

tourette-syndrom..

..bedeutet nicht zwangsläufig lautes Beschimpfen, dies betrifft nur einen geringen Prozentsatz der Betroffenen - dennoch gehört die Symptomatik zum Krankheitsbild. In der Regel handelt es sich aber um sogenannte Tics, wie plötzlich Muskelzuckungen oder Lautäußerungen.

Auch hier wird die Diagnose anhand von Beobachtung der Symptome wie der des Krankheitsverlaufs gestellt. In Ausnahmen allerdings können EEG, CCT, MRT oder sonstige medizinische Untersuchungen herangezogen werden, um andere mögliche Krankheiten auszuschließen - so schreibt es die Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. Weiter heißt es, die Ursache ist nicht gesichert. Forschungsergebnisse lassen jedoch vermuten, dass ein gestörter Stoffwechsel von Dopamin verantwortlich sein kann. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, weshalb dies dann nicht untersucht wird? Denn bei vielen der Patienten findet sich außerdem eine Hyperaktivität (ADS), die im Übrigen auch nicht durch körperliche Untersuchungen diagnostiziert wird

aus dem gleichgewicht..

Die Forschung geht heute davon aus, dass beim ADS die Botenstoffe des Gehirns Serotonin, Dopamin und Noradrenalin aus dem Gleichgewicht geraten sind; ihr Stoffwechsel läuft also eben nicht rund. Es gibt unterschiedliche Behandlungsansätze, die mehr oder weniger erfolgreich sind. Ganz vorn auf der Liste stehen Psychotherapien unterschiedlicher Form wie auch Entspannungsübungen sowie die medikamentöse Behandlung. Erstaunlicherweise erfolgen aber auch Ernährungstherapien (Diäten) mit nicht geringen Erfolgen. 

demenz..

.. ist eigentlich keine eigenständige Krankheit sondern ein Oberbegriff für zahlreiche Krankheitsbilder. Gleich ist ihnen allen der Verlust der Gedächtnisleistung in allerdings unterschiedlicher Ausprägung und Richtung. Dazu kommen körperliche Symptome  und genau in dieser Komplexität liegt die Schwierigkeit Demenz zu heilen. So kennt man bis heute nicht die jeweiligen konkreten Ursachen der Symptome, bzw. warum diese letztendlich zur Demenz führen. 

wie ist das zu verstehen?

Eigentlich gar nicht. manchmal braucht's einfach einen Kommentar ob der engen Denk- und somit Herangehensweise der Behandler.

Der Mediziner unterscheidet zwischen Symptomen, Ursachen und Risikofaktoren, was die Diagnose einer Krankheit ermöglicht, für die Behandlung oder gar Heilung aber höchst hinderlich ist, wenn es dabei bleibt. Denn so verlieren sich die Zusammenhänge untereinander.

Betrachten wir die Symptome, (mögliche) Ursachen und Risikofaktoren ganz allgemein, lauten diese Alter, absterbende Nervenzellen, Medikamente, Vitamin-Mangel, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Stress, Durchblutungsstörungen und und und.

Man erkennt zwar Zusammenhänge von anderen Erkrankungen oder Faktoren zur Demenz. Man erkennt aber nicht die Verbindungen untereinander. 

wie sehen diese Verbindungen aus?

Es heißt, Menschen über 65 Jahre seien stark von Demenz betroffen. Und es seien meist Frauen, weil sie älter werden als Männer. Dies ist aber nur eine Annahme bei der weder berücksichtigt wird, dass die gleichaltrigen bereits verstorbenen Männern nicht mehr auf Demenz untersucht werden können und Frauen während ihres Lebens vielen Hormonumstellungen unterliegen, die den Stoffwechsel mit beeinflussen können. Gleichzeitig wird als Risikofaktor bei Frauen Stress mit Hormonveränderungen in Verbindung gebracht. Als Symptom stellt man Reizbarkeit und Nervosität wieder besonders bei Frauen fest. Drei Punkte in drei unterschiedlichen Kategorien, die auf Hormone hinweisen.

Sehr viele (nicht nur alte) Menschen nehmen oft über Jahre Medikamente ein ohne jemals ihren Nährstoffhaushalt testen zu lassen und gegebenenfalls nachzubessern. Nun gibt es Medikamente, die den Stoffwechselprozess stören. Andere sind für einen hohen Verbrauch von Nährstoffen, Mineralstoffen etc. verantwortlich. Diesen Zusammenhang sehen die Mediziner nicht sondern "stellen fest", dass Medikamente an sich Demenz fördern können sowie andererseits - also völlig unabhängig davon - Demenzkranke häufig einen Vitamin-D-Mangel aufweisen. Das gleiche gilt für hohen Alkoholkonsum, Rauchen, Drogen..

 

Auch sehr unterschiedliche Symptome können auf einen Zusammenhang hindeuten. Absterbende Nervenzellen, körperlicher Verfall sowie maßloses Essen scheinen keinen einzigen gemeinsamen Nenner zu besitzen. Doch allein ein gravierender Vitaminmangel bedeutet in letzter Konsequenz Unterernährung, um es mal ganz drastisch auszudrücken. Wer aber unterernährt ist, wird natürlich maßlos essen, sobald er die Möglichkeit dazu bekommt. Wem die grundlegenden Nährstoffe fehlen, der wird natürlich körperlich abbauen. Und nicht zuletzt unsere Nervenzellen wollen ausreichend versorgt sein, um  funktionieren zu können, um wiederum ihre Aufgaben im gesamten Organismus wahrnehmen zu können.