.. ist nicht bloß nutzlos

Es versperrt Wege, bringt Chaos und sorgt so dafür, dass unzählige Lebewesen krank sind und bleiben; der Phantasie sind hier keine Grenzen zu setzen.

biophysik und -chemie..

.. lernt der angehende Mediziner in den ersten Studienjahren. Schließlich bilden sie die Grundlage allen Lebens. Was der Student da aber noch nicht weiß ist, dass er das Erlernte (?) noch schneller vergessen wird, als er es sich angeeignet hat.

warum ist das so?

Das Medizinstudium besteht aus Theorie und Praxis. Biophysik und -chemie sind in erster Linie Theorie für den Studenten. Es handelt sich hierbei ja nur um Formeln, die aus einem Haufen Zahlen und Rechnungen bestehen. Ein guter Professor wird seinen Zuhörern diese Prozesse nicht aufgrund der Daten sondern im Zusammenhang mit dem Organismus und infolge dessen auch Krankheiten begreiflich und begreifbar machen. Leider stirbt diese Spezies (nicht erst mittlerweile) aus. Der Großteil der Unterrichtenden hat auf die gleiche Art studiert, wie er es nun den heutigen Studenten nahebringt - theoretisch.

theoretisch überflüssig?

Nein, Theorie gehört zum Studium dazu. Es braucht aber keine Forschungsarbeit, um zu erkennen, dass ich mir ein Geräusch leichter vorstellen und somit merken kann als durch die Beschreibung des Geräusches.

Und so ist es auch mit der Theorie. Wenn man die Funktionsweise anhand von Formeln lernen soll, wird es schnell fade. Wer von sich aus nicht das Verständnis für die Zusammenhänge mitbringt und diese gedanklich umsetzen kann, der lernt, besteht Prüfungen und legt ad acta, wie es hier auch sehr ausführlich aber schön beschrieben wird.

und so kommt es, ..

.. wie es kommen muss: Gewordene Ärzte (be)handeln unzureichend oder falsch. Ich möchte hier nur ein Beispiel nennen. Frauen leiden häufiger unter Eisenmangel als Männer - so heißt es. Aber wird der Eisengehalt bei Männern häufig genug kontrolliert, um dies bestätigen zu können? Noch vor 30 Jahren untersuchte man das Eisen routinemäßig, wenn ein Patient über Schwindel, Kopfschmerz oder Müdigkeit klagte. Heute lautet die erste Frage sehr gern: "Was machen Sie beruflich?" Denn wer müde ist, ist sicher überarbeitet oder anders überlastet. Es kommt dem Arzt gar nicht in den Sinn sich zunächst auf das Fundament, nämlich die Biologie des Menschen, zu konzentrieren. Er stürzt sich sofort auf das Umfeld des Patienten, schließlich befinden sich heute quasi alle Menschen im Dauerstress. Die Behandlung wird sich dann auf die mentale Verfassung richten, was in der Regel sehr lange Zeiträume in Anspruch nimmt. Sollte aber tatsächlich ein Eisenmangel vorliegen, wäre der vergleichsweise einfacher behandelbar und die positiven Effekte lägen wesentlich zügiger vor - es ginge dem Menschen schneller wieder besser.

zu einfach?

Keineswegs! Mittlerweile sind auch Forschungsgruppen auf den Gedanken gekommen, dass die Grundlage Biochemie mehr als nur ein Studienfach ist, entwickeln daraus die "biologische Neuropsychologie" und messen den Folgen einer gestörten Biologie einen direkten, denen der Umwelteinflüsse indirekte Bedeutung zu. Zwei weitere Disziplinen sind die Mitochondrientherapie sowie die nicht mehr neue Orthomolekulare Medizin.